
Bevor man das perfekte Steak auf dem Teller hat, ist eine gute Vorbereitung und Planung sehr ratsam. So ist Fleisch nicht gleich Fleisch. Mit einer guten Fleischqualität brät sich das Steak eigentlich schon selber. Am besten eignet sich ein Rumpsteak oder aus dem Entrecote, aber auch Hüftsteaks und Rinderfilets gehen.
Am Besten ist es, wenn man sich die Steaks vom Metzger schon vorschneiden lässt, ansonsten das Fleisch immer der Faser nach schneiden. Um später ein leckeres Steak servieren zu können, muss das Fleisch vor dem Braten erst einige Minuten an der Luft ‘atmen’ und Zimmertemperatur bekommen. In dieser Zeit kann die Pfanne schon mal richtig schön heiß werden, denn das Fleisch darf nur in eine richtig heiße Pfanne gegeben werden. Nun etwas Öl dazu, hier ist zu beachten, dass das Öl eine hohe Hitze verträgt. Butter geht gar nicht. Aber nur so viel Öl, dass ein leichter Fettfilm auf der Pfanne zu sehen ist.
Nun das zimmerwarme Fleisch waschen, gut abtrocken und würzen. Anmerkung: Zum Würzen gibt es jedoch auch Gegenstimmen, die behaupten, dass das Fleisch erst nach dem Braten gewürzt werden sollte, da sonst der Pfeffer verbrennen könnte.
Ist das Fleisch in der heißen Pfanne, auf keinen Fall eine Gabel benutzen, da sonst zu viel Bratensaft austreten kann und das Fleisch so zäh wird, daher lieber einen Bratenwender verwenden. Um herauszufinden wie weit das Fleisch gebraten ist gibt es folgenden Trick:
Die Fingerspitzen von Mittelfinger und Daumen einfach zusammenführen und mit einem Finger der anderen Hand prüfen, wie weit man den Bereich zwischen Daumenansatz und Handgelenk eindrücken kann.
- Daumen und Mittelfinger: Englisch
- Daumen und Ringfinger: Medium
- Daumen und kleiner Finger: Well done
Zu einem Steak passt Weißbrot, ein leckerer Salat und Kräuterbutter.
Guten Appetit!
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