So gelingt ein Steak immer

steak richtig braten

Bevor man das perfekte Steak auf dem Teller hat, ist eine gute Vorbereitung und Planung sehr ratsam. So ist Fleisch nicht gleich Fleisch. Mit einer guten Fleischqualität brät sich das Steak eigentlich schon selber. Am besten eignet sich ein Rumpsteak oder aus dem Entrecote, aber auch Hüftsteaks und Rinderfilets gehen.
Am Besten ist es, wenn man sich die Steaks vom Metzger schon vorschneiden lässt, ansonsten das Fleisch immer der Faser nach schneiden. Um später ein leckeres Steak servieren zu können, muss das Fleisch vor dem Braten erst einige Minuten an der Luft ‘atmen’ und Zimmertemperatur bekommen. In dieser Zeit kann die Pfanne schon mal richtig schön heiß werden, denn das Fleisch darf nur in eine richtig heiße Pfanne gegeben werden. Nun etwas Öl dazu, hier ist zu beachten, dass das Öl eine hohe Hitze verträgt. Butter geht gar nicht. Aber nur so viel Öl, dass ein leichter Fettfilm auf der Pfanne zu sehen ist.
Nun das zimmerwarme Fleisch waschen, gut abtrocken und würzen. Anmerkung: Zum Würzen gibt es jedoch auch Gegenstimmen, die behaupten, dass das Fleisch erst nach dem Braten gewürzt werden sollte, da sonst der Pfeffer verbrennen könnte.
Ist das Fleisch in der heißen Pfanne, auf keinen Fall eine Gabel benutzen, da sonst zu viel Bratensaft austreten kann und das Fleisch so zäh wird, daher lieber einen Bratenwender verwenden. Um herauszufinden wie weit das Fleisch gebraten ist gibt es folgenden Trick:
Die Fingerspitzen von Mittelfinger und Daumen einfach zusammenführen und mit einem Finger der anderen Hand prüfen, wie weit man den Bereich zwischen Daumenansatz und Handgelenk eindrücken kann.

- Daumen und Mittelfinger: Englisch
- Daumen und Ringfinger: Medium
- Daumen und kleiner Finger: Well done

Zu einem Steak passt Weißbrot, ein leckerer Salat und Kräuterbutter.
Guten Appetit!

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Tipps für das Einfrieren von Lebensmitteln

lebensmittel einfrieren

Viele Lebensmittel sind schnell verderblich oder oftmals haben wir einfach nur zu viel gekocht.
Was tun wir mit solchen Lebensmitteln, die wir auf die Schnelle nicht verbrauchen können und auf keinen Fall wegschmeißen wollen?
Fast alle Haushalte in Deutschland besitzen einen Tiefkühler und nutzen diesen auch, um eben genau solche Lebensmittel einzufrieren. Das Einfrieren von Nahrungsmitteln konserviert und sorgt dafür, dass diese dann bis zu einem Jahr länger haltbar sind.
Beim Einfrieren von Nahrungsmitteln ist einiges zu beachten, um Gefrierbrand und Fäulnis zu verhindern.
Bei Tiefkühlprodukten aus dem Supermarkt sollte man sich an die Angaben, die auf der Verpackung stehen.
Wollen Sie frische Produkte einfrieren, gilt: Je eher Sie das Nahrungsmittel einfrieren, desto geringer ist der Qualitätsverlust. Es bringt wenig, wenn Sie das Hackfleisch erst dann einfrieren, wenn es sich schon gräulich verfärbt hat.
Bevor Sie die Nahrungsmittel einfrieren, sollten Sie es in portionsgerechte Stücke schneiden und in spezielle Gerfriertüten oder Gefrierdosen legen. Je weniger Luft sich in der Gefriertüte bzw. Gefrierdose befindet, desto besser ist das Essen das Essen vor Bakterien und Gefrierbrand geschützt.
Am besten kennzeichnen Sie das Eingefrorene, um einen Überblick über den Zeitpunkt des Konservierens und dem Inhalt zu haben. Die optimale Lagerungstemperatur ist -18 °Celsius, damit werden die Lebensmittel schockgefrostet und verlieren so möglichst wenig Vitamine während des Konservierens.
Nach dem Einfrieren sind Obst und Gemüse bis zu einem Jahr, Kräuter, Fisch und Fleisch bis zu einem viertel Jahr und Gebäck, Milchprodukte und selbst gekochte Speisen bis zu 2 Monate länger haltbar. Danach sollten Sie die Lebensmittel zügig verbrauchen.

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Brauche ich einen Schnellkochtopf?

Der Schnellkochtopf ist wie vieles in der Küche Gegenstand erhitzter Debatten. Während seine Anhänger die Vorzüge preisen, halten ihn seine Gegner schlicht für überflüssig oder gar gefährlich. Die dritte Gruppe wollte einmal unbedingt einen Schnellkochtopf haben, bevor er dann das gleiche Schicksal erleiden musste wie der Sandwichtoaster – er verstaubt im Keller.

Dabei weiß das Prinzip des Schnellkochtopfs durchaus zu überzeugen. Durch das feste Verschließen bildet sich ein Überdruck, wodurch das Wasser höhere Temperaturen erreicht, nämlich ca. 120 Grad. Da kein Dampf entweicht, geht das Kochen mit dem Schnellkochtopf nicht nur schneller, es ist auch günstiger und umweltschonender, weil energieeffizienter. Außerdem lässt sich insbesondere Gemüse im Schnellkochtopf schonender garen, wodurch Vitamine, Nährstoffe und Farbe in höherem Maße erhalten bleiben.

Warum hat denn dann nicht jeder einen? Das hat durchaus verschiedene Gründe. Gegen den Schnellkochtopf spricht zunächst der hohe Anschaffungspreis. Bis der sich durch die Energieeinsparung amortisiert hat, können – je nach Nutzungsintensität und Herdart – durchaus einige Jahre ins Land gehen.

Zudem bedeutet das Garen mit dem Schnellkochtopf eine gewisse Umstellung. Der Koch muss erst ein Gefühl für den richtigen Garzeitpunkt entwickeln. Wer jahrelang seine Kartoffeln auf den Punkt kochen konnte, hat womöglich wenig Lust, sich umzustellen und das Kochen ein Stück weit neu zu erlernen.

Außerdem schreckt das Prinzip des Überdrucks einige Menschen ab. Auch wenn bei fachgerechter Handhabung keine Gefahren bestehen, beschleicht viele ein mulmiges Gefühl. Auch das ist ein nachvollziehbarer Grund, auf den Schnellkochtopf zu verzichten.

Schließlich ist ein Schnellkochtopf auch noch sperrig, also schwer zu verstauen, hat ein hohes Gewicht und ist anspruchsvoll zu reinigen. Dies betrifft insbesondere die Ventile, die überdies regelmäßig ausgetauscht werden müssen.

Wen die genannten Vorbehalte nicht schrecken, der sollte bedenkenlos zu einem Schnellkochtopf greifen. Das Prinzip hat sich bewährt und seine Nutzer können von Zeit- und Geldersparnis sowie einem gesünderen Essen profitieren.

Gänsebräter aus Aluguss

gänsebräter aus aluguss

Ein Bräter ist eine Kombination aus Bratpfanne und Topf. Durch die hohen Ränder kann man das Fleisch in mehr Flüssigkeit garen, als in der Pfanne. So kann man das Fleisch in der Soße schmoren. Da er nicht so hoch ist, wie ein Topf, ist er für den Backofen geeignet. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Formen. Die meisten Bräter sind rechteckig, oval oder rund und haben einen Henkel an einem Ende oder auch an beiden. Dazu gibt es noch den passenden Deckel. Dieser ist entweder auch aus Aluguss oder aus Glas. Der Glasdeckel hat den besonderen Vorteil, dass man dadurch das Fleisch gut sehen kann. Aluguss hat den Vorteil, dass das Bratgut nicht anhaftet, da die Oberfläche eine spezielle Antihaftbeschichtung hat. Dadurch ist der Gänsebräter auch sehr leicht zu reinigen. Eine leichte Verfärbung der Platina ist normal. Man sollte diese Beschichtung aber niemals mit Scheuermittel oder Stahlwolle verkratzen. Gusseiserne Bräter eignen sich für alle Herdarten. Es leitet die Wärme viermal so schnell als Edelstahl. Allerdings sind sie durch den besonders dicken Boden auch sehr schwer und brauchen lange, um heiß zu werden. Dafür halten diese Bräter aber die Hitze lange. Sie eignen sich auch gut dazu, um das Bratgut scharf anzubraten. Man sollte beim Kauf eines Gänsebräters darauf achten, dass der Boden flach geschliffen ist, damit er mit einer großen Fläche auf dem Herd aufliegt. Ein Herd mit Bräterzone ist vorteilhaft, weil zwei Herdplatten zusammengeschaltet werden können und so eine zusätzliche Heizzone entsteht.

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Gänsebräter für Induktionskochfelder

Gänsebräter

Ob Weihnachten, Sankt Martin oder zum nächsten Familienfest – Gänsebraten sind etwas ganz Besonderes und erfordern auf dieser Grundlage auch ganz besondere Utensilien. Dabei stellt sich die Frage: Welche Gänsebräter eigenen sich tatsächlich für meine Bedürfnisse, wenn ich diesen mit Hilfe von Induktionsenergie zubereiten möchte?

Induktionskochfelder – zu Hause noch ein Geheimtipp, in der Gastronomie bereits ein absolutes Muss: Mit Induktion kochen Sie nicht nur äußerst komfortabel, sicher und billig, sondern auch besonders effektiv. Um diese neue Technologie optimal für einen perfekten, saftigen Braten zu nutzen, finden Sie hier eine kleine Auswahl an passenden Brätern für Ihr Induktionskochfeld:

Das Oberklasse-Modell
Der ovale, 38 cm große Silargan-Gänsebräter von Silit ist mit ca. 250 Euro der teuerste Bräter für den Hausgebrauch. Dabei punktet er vor allem mit seiner besonderen Silargan-Beschichtung, die besonders schneid- und kratzfest sowie geschmacksneutral und hygienisch ist. Außerdem ist die Silargan-Oberfläche sehr leicht zu reinigen und sanft zu allen Oberflächen. Durch die besonderen Eigenschaften des Werkstoffes gelingen Gänsebraten ausgesprochen gut.

Das Mittelklasse-Modell
Acht Liter Fassungsvermögen bietet das Mittelklasse-Modell von Decorativo für ca. 55 Euro. Verarbeitet wurde schwerer Aluguss und bietet so optimale Wärmeleitung für knusprige, saftige Gänsebraten, die wirklich jedem schmecken.

Das Einsteiger-Modell
Sie bereiten Ihren ersten Gänsebraten zu? Dann ist der Induktionsbräter von ELO für ca. 18 Euro etwas für Sie. Er bietet ebenfalls ganze acht Liter Fassungsvermögen und ist dank nickelfreier Materialien besonders für Allergiker geeignet.

Alle oben genannten Gänsebräter sind für Induktionskochfelder geeignet. Je nach Modell kann man diese auch auf anderen Herdarten verwenden. Zu finden sind die Töpfe in allen gängigen Online-Versandhäusern oder im gut sortierten Fachhandel.

Keine Gefahr durch beschichtete Pfannen

beschichtete pfannen schadstoffe

Jeder hat schon einmal gehört von den vielen Gerüchten, die um die Beschichtung von Bratpfannen kursieren. Sie seien ein Nebenprodukt der Weltraumforschung und außerdem enthielten sie Giftstoffe in der Beschichtung, die ins Gargut übergehen und damit den Menschen gefährden könnten. Bloßes Gerücht oder unterschätzte Gefahr?

Die Beschichtung mit Polytetrafluorethylen (kurz: PTFE), so der wissenschaftliche Name von Teflon, ist so beliebt, dass nahezu 90% der neu verkauften Pfannen damit ausgestattet sind. Die Vorteile liegen für Hobbyköche auf der Hand. Kein Anbrennen mehr und eine Reinigung, die vollkommen leicht von der Hand geht.

Eine amerikanische Studie zeigt allerdings, dass die Teflon-Beschichtung handelsüblicher Bratpfannen zwischen vier und 75 Mikrogramm giftiger Perfluoroctansäure enthält. Die entscheidende Frage ist, ob dieser Stoff beim Braten das Essen kontaminieren kann. Die Zeitschrift Öko-Test hat diese Frage untersucht und einen aufwendigen Versuch durchgeführt. Dabei wurde 200 Grad heißes Öl über eine halbe Stunde lang in verschiedenen Pfannen mit Teflon-Beschichtung erhitzt und anschließend im Labor analysiert. Das Ergebnis der strengen Prüfung ist eindeutig: In keinem Fall waren Rückstände der Perfluoroctansäure nachweisbar. Der Anteil des Stoffes in der Beschichtung ist offenbar zu gering, um ins Öl oder Essen übergehen zu können. Zudem bleibt Teflon bis 260 Grad chemisch stabil. Man müsste die Pfanne also über einen längeren Zeitraum auf dem Gasherd absichtlich überhitzen, damit sich der Stoff zersetzt und die giftige Säure freigesetzt wird. Allerdings gibt es kein Gargut, das nach dieser extremen Hitzezufuhr noch verzehrt werden könnte.

Das Gerücht ist also falsch, denn im Rahmen der normalen Nutzung sind beschichtete Pfannen gesundheitlich unbedenklich. Und ein Nebenprodukt der Weltraumforschung ist Teflon auch nicht. Es wurde bereits 1938 vom Chemiker Roy Plunkett entdeckt.

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Nudeln kochen? Aber bitte richtig!

Will man ein leckeres Nudelgericht genießen, so ist bereits die Konsistenz der Nudeln entscheidend. Sowohl der persönliche Geschmack, sowie auch die richtige Kochtechnik ist dabei wichtig. Zerkochte Nudeln sind nicht nur matschig, sondern auch wenig geschmackvoll.
So einfach es scheint, Nudeln zu kochen, so gibt es doch Dinge, die man beachten sollte, um auch daheim ein Essen, wie im Restaurant zu genießen:

Wie man Nudeln richtig kocht, das beginnt schon mit der Wahl des Topfes und der Wassermenge. Sie sollten unbedingt einen ausreichend großen Topf wählen (lieber zu groß, als zu klein) und viel Kochwasser. Die Nudeln müssen untergehen und auch im gequollenen Zustand zu jeder Zeit vollständig mit Wasser bedeckt sein.

Um die Bissfestigkeit zu erhalten und ein zu starkes Quellen zu vermeiden, dürfen Sie die Nudeln erst dann ins Kochwasser geben, wenn dieses richtig kocht. Leichtes köcheln reicht nicht – das Wasser muss richtig sprudeln.
Ebenfalls ist es wichtig, bevor Sie die Nudeln ins Kochwasser geben, eine Priese Salz in das kochende Wasser zu geben. Bitte achten Sie auch hier darauf, dass das Wasser vor der Salzzugabe ausreichend kocht, da Salz den Siedepunkt erhöht und das Wasser somit länger brauchen würde, bis es kocht.

Wenn sich die Nudeln im kochenden Wasser befinden, sollten Sie nun spätestens die Packungsrückseite studieren, um die Kochzeit zu ermitteln. Halten Sie die Uhr unbedingt gut im Auge und beginnen Sie bereits 3-4 Minuten vor Ende der Kochzeit damit, die Nudeln alle 30 Sekunden zu probieren. Nur so können Sie den genauen Zeitpunkt, an dem die Nudeln perfekt sind, feststellen.

Sobald die Nudeln al dente sind, gießen Sie diese in ein Sieb und lassen die Nudeln abtropfen. Sie können diese nun genießen. Eine Zugabe von Öl empfiehlt sich nur, wenn Sie keine Soße dazu essen, da die Soße sonst nicht an den Nudeln haftet.

Einen guten Fond anrichten

einen fond kochen

Um Suppen und Soßen richtig gelingen zu lassen, ist es wichtig, einen guten Fond (Grundlage) herzustellen. Ein Fond ist die Flüssigkeit, die beim Fleisch-, Fisch-, Obst- und Gemüsegaren entsteht. Aus diesem Grund enthält der Fond viele gesunde Inhaltsstoffe sowie Geschmacksstoffe und gilt als natürliche Verbindung in Soßen und Suppen.
Das Wort Fond wird auch meiste durch Brühe, Sud und Bouillon ersetzt. Feinschmecker sagen zu aus Fisch gewonnenem Fond auch Fumet.

Eine gute Grundlage für dunkle Fonds und Brühen ist das Auskochen von Fleischknochen. Wenn die Knochen vorher in kochendem Wasser blanchiert werden, erhält man einen klaren Sud. Durch das Balancieren schließen sich Fleischporen. Schmutzstoffe können so abgewaschen werden. Im nächsten Schritt setzt man kaltes Wasser auf und bringt es zum Kochen. Nun fügt man die Fleischknochen hinzu und kocht sie bei mittlerer Hitze 1-2 Stunden Minimum. Durch diesen Vorgang werden Geschmackstoffe und gesunde Inhaltsstoffe langsam gelöst. Ebenso bilden sich Trübstoffe, die an der Wasseroberfläche schwimmen. Sie sollten immer wieder durch Abschöpfen entfernt werden. Für eine Verbesserung des Sudgeschmacks, kann man auch ein Stückchen Fleisch mitkochen. Dabei sollte man darauf achten, dass das hinzugefügte Fleisch nicht so mager ist, da es sonst durch das lange Kochen austrocknet. Am besten eignet sich Fleisch von Schulter, Keule und Bauch. Entscheidet man sich dem Sud Kräuter und Gemüse hinzuzugeben, so sollte man dies erst kurz vor dem Verzehr machen, da sonst wertvolle Inhaltsstoffe verkocht werden.

Nach dem Kochen wird der Fond durch ein Sieb passiert. In einigen Fällen wird für das Passieren auch ein dünnes Tuch genommen. Salzen sollte man nun den klaren, fertigen Fond nicht. Wenn doch, sollte es nur eine kleine Briese Salz sein.

Gemüsebrühen werden ähnlich zubereitet. Verschiedene Gemüsesorten werden in einem Topf angesetzt, mit Olivenöl oder Butter angeschwitzt und anschließend mit Wasser aufgegossen.

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Spargel richtig kochen

Schon die alter Römer und Ägypter wussten nicht nur um die Heilwirkung des Spargels. Der Spargel ist in seiner Feinheit und seinem Geschmack einzigartig. Vergleiche wie essbares Elfenbein und königliches Gemüse zeigen, welchen Wert der Spargel in der Küche hat. Die richtige Zubereitung ist dabei von enormer Wichtigkeit, damit der einzigartige Geschmack dementsprechend genossen werden kann.

Bevor der Spargel zubereitet wird, sollte aber schon beim Kauf auf eine gute Qualität des Gemüses geachtet werden. Egel ob es sich um weißen, violetten oder grünen Spargel handelt, die Frische ist von hoher Wichtigkeit. Am besten ist es, wenn der Spargel morgens gestochen und noch am gleichen Tag verarbeitet wird. Dies kann natürlich nur in der Spargelsaison geschehen, die von Anfang April bis Ende Juni verläuft. Regionale Gemüsemärkte bieten dann frischen Spargel an.
Guter Spargel sollte feucht und nicht vertrocknet sein und beim Zusammendrücken nässen. Ebenso sollte er frei von Verfärbungen sein und beim Aneinanderreiben quietschen.

Es geht nun an die Zubereitung. Der Spargel muss gewaschen und die Köpfe von eventuellen Erdresten befreit werden. Weißer Spargel wird dann mit einem Spargelschäler vom Kopf bis nach unten geschält. Beim grünen Spargel braucht nur das untere Drittel geschält werden. Nach dem Schälen werden die holzigen Spargelenden abgeschnitten (ca. 1 bis 3 cm).

Um Spargel zu kochen, empfiehlt sich ein hoher Spargeltopf. Wichtig für die Zubereitung ist das Salz, was dem Kochwasser hinzugegeben wird. Es sollte nur so viel Wasser in den Topf gegeben werden, dass die Köpfe des Spargels nicht bedeckt sind, diese dann also nur im Wasserdampf garen. Weißer Spargel benötigt ca. 10 bis 20 Minuten, grüner Spargel 5 bis 15 Minuten kochen. Die Dicke des Spargels entscheidet dabei über die genaue Dauer.
Je nach Geschmack können dem kochenden Wasser auch Zitronensaft, Zucker, Muskat, Butter oder Weißwein hinzugefügt werden.

Welche Pfanne für welches Gericht?

die richtige pfanne

Im Allgemeinen ist es vorteilhaft, wenn zur Grundausstattung der Küche mindestens zwei Pfannen gehören. Für scharf angebratene Speisen, die knusprig werden sollen, ist eine Pfanne ohne Beschichtung am besten. Für alle anderen Speisen empfiehlt sich eine beschichtete Pfanne.
Beim Kauf der Pfanne sollte man darauf achten, dass der Boden keine Wölbung hat, sonst liegt diese nicht richtig auf dem Kochfeld auf.
Grillpfannen haben Rillen am Boden und sind meistens eckig. In ihnen kann man auch ohne Fett anbraten. Außerdem vertragen sie große Hitze, da sie sehr robust gebaut sind. Sie können die Hitze lange speichern und die Wärme gleichmäßig abgeben. Dadurch sparen sie Energie.
Für größere Mengen eignet sich die Schmorpfanne. Sie hat einen hohen Rand, damit das Bratgut in viel Flüssigkeit schmoren kann. Bei längeren Garzeiten benutzt man einen Deckel.
Fisch oder Omelett bereitet man am besten in einer Pfanne aus Aluminium zu. Sie sind besonders leicht und empfehlen sich daher für empfindliche Speisen. Es ist möglich, diese Pfannen in der Spülmaschine zu reinigen, dabei laufen sie aber dunkel an.
Edelstahlpfannen sind zwar robust, aber nicht beschichtet und können die Wärme nicht so gut speichern und weiterleiten. So kann es passieren, dass etwas haften bleibt. Geeignet sind Edelstahlpfannen für Spiegeleier oder Bratkartoffeln, die knusprig werden sollen.
In Kupferpfannen kann auch scharf anbraten. Da sie eine Beschichtung aus Edelstahl haben, reagieren sie schneller auf einen Temperaturwechsel. Da Kupfer die Wärme gut weiter leitet, werden die Speisen in dieser Pfanne lange warmgehalten.
Die Wokpfanne ist eine Kombination aus Pfanne und Topf. Am Boden werden die Zutaten erst scharf angebraten und können dann am gewölbten Rand langsam weitergaren. Es können auch Speisen darin gedünstet werden, da Wokpfannen ein Sieb oder einen Deckel haben.

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