
Ein Bräter ist eine Kombination aus Bratpfanne und Topf. Durch die hohen Ränder kann man das Fleisch in mehr Flüssigkeit garen, als in der Pfanne. So kann man das Fleisch in der Soße schmoren. Da er nicht so hoch ist, wie ein Topf, ist er für den Backofen geeignet. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Formen. Die meisten Bräter sind rechteckig, oval oder rund und haben einen Henkel an einem Ende oder auch an beiden. Dazu gibt es noch den passenden Deckel. Dieser ist entweder auch aus Aluguss oder aus Glas. Der Glasdeckel hat den besonderen Vorteil, dass man dadurch das Fleisch gut sehen kann. Aluguss hat den Vorteil, dass das Bratgut nicht anhaftet, da die Oberfläche eine spezielle Antihaftbeschichtung hat. Dadurch ist der Gänsebräter auch sehr leicht zu reinigen. Eine leichte Verfärbung der Platina ist normal. Man sollte diese Beschichtung aber niemals mit Scheuermittel oder Stahlwolle verkratzen. Gusseiserne Bräter eignen sich für alle Herdarten. Es leitet die Wärme viermal so schnell als Edelstahl. Allerdings sind sie durch den besonders dicken Boden auch sehr schwer und brauchen lange, um heiß zu werden. Dafür halten diese Bräter aber die Hitze lange. Sie eignen sich auch gut dazu, um das Bratgut scharf anzubraten. Man sollte beim Kauf eines Gänsebräters darauf achten, dass der Boden flach geschliffen ist, damit er mit einer großen Fläche auf dem Herd aufliegt. Ein Herd mit Bräterzone ist vorteilhaft, weil zwei Herdplatten zusammengeschaltet werden können und so eine zusätzliche Heizzone entsteht.
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